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  1. Sommerblumen länger blühen lassen

    Einpflanzen, düngen, regelmäßig gießen: Bis Sommerblumen erst mal blühen, bedürfen sie einer ausgiebigen Pflege. Da ist es verständlich, dass der fleißige Hobbygärtner möglichst lange die Blütenpracht genießen will. Wer den richtigen Kniff kennt, kann die Blütezeit von Dahlien, Rosen und verschiedenen Stauden deutlich verlängern. Auf den richtigen Zeitpunkt und Schnitt kommt es an.

    Viele Sommerblumen setzen nach dem Verblühen Samen an. Das verlangt den Pflanzen eine große Kraftanstrengung ab. Diese Energie fehlt für das Ausbilden neuer Blüten. Um die Blumen zu einem reichen Nachblühen anzuregen, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zu einem kleinen Trick. Demnach dürfen die Pflanzen erst gar nicht dazu kommen, Samen anzusetzen. Das heißt, die welken Blüten müssen sofort abgeschnitten werden. Bei vielen Sommerblumen und Stauden vermeidet der Gärtner dadurch auch das unerwünschte wilde Aussamen.

    Bei den meisten Kübel- und Balkonkastenpflanzen, wie Geranien, Petunien, Fuchsien, Verbenen und Buschmargeriten erreicht man das Dauerblühen, indem man regelmäßig die verwelkten Blüten auszupft. Auch Dahlien blühen länger, wenn Verwelktes gleich abgeschnitten wird. Das Gleiche gilt für den Flieder.

    Der Rittersporn verlangt eine besonders radikale Behandlung, um nochmals zu blühen. Er wird bis kurz über dem Boden abgeschnitten. Soweit die Pflanze einen genügend feuchten Standort hat und ausreichend ernährt ist, steht einem zweiten Blütenflor nichts mehr im Wege.

    Für das farbenfrohe Erscheinungsbild der Bougainvillea sorgen Hochblätter, in deren Mitte kleine Blüten blühen. Damit die bunten Blätter möglichst lange erhalten bleiben, sollte man die Pflanze zurückschneiden, wenn die ersten Blätter welken. Dazu kappt man etwa die Hälfte des Zuwachses. Dann wachsen an der Stelle neue Triebe, die nach wenigen Wochen für frische Blüten sorgen.

    Auch der Lavendel muss geschnitten werden, damit er nach der Blüte weiterhin schön aussieht. Dazu kürzt der Gärtner die Triebe von oben etwa um ein Drittel. Dadurch treibt die Pflanze wieder neu aus und hält den Lavendel buschig. Wenn Sie auf der Suche nach bereits geschnittenen und zusammengestellten Blumen sind, die Sie etwa als Geschenk erwerben möchten, um sich die genannte Arbeit zu ersparen, versuchen Sie es mal mit dem Blumenversand von Flowerdreams.

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  2. Gleitsicht-Kontaktlinsen

    Alters-Weitsichtigkeit, auch Alterssichtigkeit oder Pressbyopie genannt, ist ein bekanntes Phänomen. Es ist allerdings keine Krankheit, sondern beschreibt die normale, altersbedingte Funktionseinschränkung des Auges. Der Nahpunkt – als der dem Auge am nächsten gelegener Punkt, an dem es noch scharf sehen kann, rückt in immer weitere Ferne.

    Normalerweise ist unser Auge auf Ferne eingestellt. Betrachtet man einen Gegenstand in der Nähe, muss das Auge sich anpassen. Die Augenlinse ändert ihre Form, um den Gegenstand scharf zu sehen. Im Alter jedoch verliert die Linse an Elastizität. Sie kann sich nur noch schwer anpassen: Der Punkt, an dem sie noch scharf sehen kann, rückt immer weiter in die Ferne. Der Prozess beginnt bereits ab dem 10. Lebensjahr, aber erst ab dem 40. bis 45. Lebensjahr nimmt er spürbare Ausmaße an.

    Wie bemerkt man Alters-Weitsichtigkeit?

    Alters-Weitsichtigkeit beginnt schleichend. Man hält das Buch oder die Zeitung mit der Zeit immer weiter weg, um die Buchstaben noch zu erkennen. Auch Kopfschmerzen oder Druckgefühl in den Augen beim Lesen können Anzeichen für eine Alter-Weitsichtigkeit sein. Je nachdem, ob bereits ein eine Fehlsichtigkeit vorliegt, tritt das Phänomen in einem anderen Alter auf. Bei Normalsichtigen ab etwa 40 bis 45, bei Weitsichtigen schon ab 30, bei Kurzsichtigen häufig erst ab 50 Jahren.

    Wie funktionieren Gleitsichtkontaktlinsen?

    Das Prinzip einer Gleitsichtbrille ist einfach: oben der Bereich für die Fernsicht, unten der Bereich für die Nahsicht. Aber wie geht das bei Multifokallinsen? Ganz einfach: Die Linse ist an beide Fehlsichtigkeiten angepasst. Manche Hersteller platzieren den Nahbereich in die Mitte der Linse, den Fernbereich außen herum. Andere machen es genau umgekehrt. Eine dritte Variante ist das abwechselnde kreisförmige Anordnen der Sehbereiche. In allen Fällen bekommt das Gehirn gleichzeitig ein scharfes und ein unscharfes Bild vermittelt. Je nach Situation blendet es das unscharfe Bild schlichtweg aus.

    Sollte man multifokale Kontaktlinsen anpassen lassen?

    Wie bei allen Kontaktlinsen ist auch bei multifokalen Linsen eine Anpassung wichtig. Achsen- und Zylinderwert müssen genau auf das jeweilige Auge abgestimmt werden. So passt die Linse genau zur Form des Auges, und das Tragen verläuft beschwerdefrei. Unerlässlich ist natürlich auch die genaue Bestimmung der genauen Dioptrien-Zahl. Bei Gleitsichtlinsen ermittelt der Augenarzt oder Optiker zwei Werte: den der Fehlsichtigkeit und den der Alters-Weitsichtigkeit. So werden die passenden Gleitsichtkontaktlinsen ermittelt.

    Wie lange dauert die Eingewöhnung bei multifokalen Linsen?

    Bei Gleitsichtkontaktlinsen ist die Eingewöhnungszeit länger als bei normalen Kontaktlinsen. Das Gehirn benötigt etwas Zeit, um sich auf das jeweilige Bild zu konzentrieren

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